Verhaltenstherapie im Einzel oder in der Gruppe

Die Verhaltenstherapie ist eine transparente und wissenschaftlich fundierte Form der Psychotherapie, die in besonderer Weise Ihre individuellen Ziele hinsichtlich Erkenntnis und Veränderung sowie Ihre individuelle Lerngeschichte berücksichtigt.

 

In der Verhaltenstherapie werden Methoden angewandt, deren Wirksamkeit wissenschaftlich erforscht und belegt ist. So wird gewährleistet, dass die angewandten Verfahren auch zu Ihrer Ausgangssituation passen und wir eine möglichst umfassende Besserung erreichen können.

 

Einzeltherapie

In der Einzeltherapie haben Sie meine volle Aufmerksamkeit für sich allein, Ihre Themen und Ihr Prozess können über eine längere Zeit hinweg in der Therapie verfolgt werden.

 

Ablauf: Wir beginnen mit probatorischen Sitzungen, hier können beide Seiten vor allem auch entscheiden, ob wir miteinander arbeiten können. Dann kommen Sie für einen gewissen Zeitraum zur Therapiestunde, die in der Regel wöchentlich stattfindet und 50 Minuten dauert. 

 

Gruppentherapie

Wir Menschen sind von Natur aus „Gruppenwesen“. Wir entwickeln unsere Persönlichkeit, unsere Eigenschaften
und Fähigkeiten in enger Verbindung zu anderen Menschen.
Auf diese Weise können Symptome wie Depressionen, Ängste, Panikattacken, Zwangsgedanken oder psychosomatische Reaktionen auch als Ergebnis misslingender zwischenmenschlicher Beziehungen verstanden werden, die mit geeigneten Methoden in einem Gruppensetting korrigiert werden können.

Die Wirksamkeit von Gruppentherapien ist wissenschaftlich gut belegt (Fiedler, P., 2005). Gegenüber der Einzeltherapie kommen hier zusätzliche Wirkfaktoren zum Tragen: sich nicht mehr mit seiner Problematik alleine fühlen, das Feedback der anderen Teilnehmenden, das Lernen auch anhand der Lösungsversuche der Anderen, die oft als hilfreich erlebte Verbindlichkeit eigener Entscheidungen oder Festlegungen, wenn sie in der Gruppe vorgetragen wurden, etc.

 

Ablauf: Wir beginnen mit probatorischen Einzelgesprächen, diese finden wöchentlich statt, dann kommen Sie für einen gewissen Zeitraum zur Gruppentherapie, die in der Regel wöchentlich stattfindet und 100 Minuten dauert. Die Gruppentherapie kann gegebenenfalls durch Einzelsitzungen in größeren Abständen ergänzt werden, in denen bestimmte Themen vertieft werden.
 

Allgemeine Information zu psychischer Krankheit & Psychotherapie

Viele Menschen kennen von sich Phasen mit Zuständen psychischen Leidens. Nicht immer sind diese Zustände auch behandlungsbedürftig. Häufig finden Menschen nach einiger Zeit aus eigener Kraft zurück zu seelischem Wohlbefinden.

 

Eine behandlungsbedürftige psychische Krankheit liegt jedoch vor, wenn die alltägliche Lebensführung beeinträchtigt ist, wenn sich das Leiden über längere Zeit hinzieht, ohne sich zu verbessern und wenn sich deutliche Veränderungen im eigenen Denken, Fühlen, Erleben und Verhalten einstellen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, Hilfe bei einem Psychotherapeuten aufzusuchen.

 

Psychotherapie bezeichnet die professionelle Behandlung von seelischen Leiden. Diese können sich in psychischen Symptomen (z.B. Ängsten, Sorgen, Niedergeschlagenheit), in körperlichen Beschwerden (z.B. Schmerzen, Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen) sowie in Schwierigkeiten bei der eigenen Lebensgestaltung und der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen zeigen.

 

Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer „Wege zur Psychotherapie“.